Telekom MedienCenter unter (K)ubuntu einbinden

By | 11. März 2013

snapshot16.png Das Telekom-Mediencenter bietet aktuell 25GB Speicherplatz in der Telekom-Cloud. Und das Beste: für Telekom-Kunden sogar kostenfrei.

in Dolphin oder Konqueror öffnen

Mit Dolphin und Konqueror können WebDav-Ordner direkt geöffnet werden. Dafür einfach:

in die URL-Spalte eingeben. Jetzt werdet Ihr nach Nutzername und Kennwort gefragt. Das sind die Zugangsdaten wie Ihr Sie auch für den Web-Zugriff aufs E-Mailcenter nutzt.

Thunar (xfce4, Xubuntu)

Auch Thunar unterstützt WebDav.
Dazu wählt man unter „Gehe zu“ den Punkt „Ort öffnen“ und gibt hier die WebDav-Adresse ein. Mann kann auch unter Anzeige „Adressleiste“ den Type auf „Werkzeugleisten-Stil“ setzen. Dann ist dauerhaft das URL-Feld sichtbar.

Bei Thunar weicht der Syntax jedoch etwas ab, hier wird Webdav nur mit dav/davs angesprochen:

damit das jedoch funktioniert, muss gvfs-backends installiert sein !

mit davfs2 ins Dateisystem einhängen

wen davfs noch nicht installiert sein sollte holen wir das mit

nach

nun erstellen wir ein Ordner auf den der Cloudspeicher gemounted wird, zum Beispiel:

auf diesen Ordner könnten wir jetzt das WEBDAV-Laufwerk mounten

jedoch müssten wir jedesmal Benutzername und Kennwort eingeben. Um das zu umgehen gibt es die Datei

hier können wir den zu dem Mountpoint entsprechende Zugangsdaten hinterlegen

alternative kann auch über die Adresse gesteuert werden:

Wer möchte kann jetzt auch ein Eintrag in die fstab machen. Dann wird das Mediencenter automatisch beim Systemstart eingebunden:

Achtung: das automatische Einbinden von WEBDAV-Laufwerken wird allgemein nicht empfohlen. Es kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass das System beim mounten hängen bleibt… Ich konnte so einen Fall noch nicht beobachten; trotzdem die Warnung ! Daher empfehlen die Meisten noauto zu verwenden und dann manuell zu mounten.

Online-Speicher über Fritz!Box

Natürlich könnt Ihr das Mediencenter auch über die Fritz!box einrichten., und nutzt diese als Cache. Das bringt den Vorteil, dass das Betriebssystem nicht ständig auf den Cloud-Speicher warten muss. Gerade wenn mehrer Rechner auf das WEBDAV-Laufwerk zugreifen kann es sonnst zu Blocking-Effekten kommen. Wie das mit der Fritz!Box funktioniert habe ich euch ja schon einmal im Zusammenhang mit der EUSERV-Onlinefestplatte gezeigt.

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